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Aktuelles


Radcheck und Tipps zur umweltbewussten Mobilität

2023-04-05

Radcheck und Tipps zur umweltbewussten Mobilität für Auszubildende und Studierende - am Mittwoch, 19.4.2023, von 11 – 16 Uhr auf dem Gelände des Collegium Academicum

Am Mittwoch, 19. April, von 11 bis 16 Uhr gibt das mobile Zentrum für umweltbewusste Mobilität (ZUMobil) bei uns auf dem Gelände des Collegium Academicum (ehemaliges US-Hospital) Studierenden und Auszubildenden viele Tipps und Infos rund um nachhaltige Mobilität in Heidelberg. Die Beraterinnen des ZUMobil informieren bei uns u.a. zum Deutschlandticket, zu Leih- und Gebrauchträdern, kostenlosen Leih-Lastenrädern, individuellen Radrouten, zum Frauen-Nachttaxi und zur kostengünstigen Autonutzung über das CarSharing.

Die studentische Fahrradselbsthilfe-Werkstatt URRmEL ist mit am ZUMobil-Stand und bietet einen kleinen Radcheck an.

Beratung und der Radcheck sind komplett kostenlos!! Eine Anmeldung vorab ist nicht erforderlich.

Wer vorab mehr über das ZUMobil erfahren will, findet weitere Infos hier: www.zum-hd.de/zumobil.

Einblick in einen Infostand des ZUMobil

Informationsstand des ZUM ©ZUMobil


Endlich Einzug – Leben und Lernen im CA

2023-02-26

Das neue Jahr steckt noch in den kühlen Kinderschuhen, hält aber schon jetzt einiges bereit. Denn nach all der Zeit und des langjährigen Einsatzes unserer Projektgruppe erreichen wir den bislang größten Erfolg: Leben kehrt in das CA ein! Von nun an wohnen in unserem Holzneubau 176 junge Menschen, die Heidelberg mit ihrem Engagement und frischen Ideen bereichern. Ganz in diesem Sinne blicken wir hier gemeinsam auf diesen wichtigen Meilenstein zurück; durchlaufen erneut die letzten Hürden, die vor dem Einzug lagen und wagen einen Blick auf die kommende Zeit.

Trotz der festlichen Stimmung – von der ihr hoffentlich auch nicht verschont bleiben – sind wir noch nicht an unserem Ziel angelangt und die Reise geht weiter. Denn direkt neben unserem Neubau bewegt sich unser großes Bestandsgebäude auf seine Fertigstellung zu. Um die generellen Baukosten sowie ungeplante Mehrkosten zu decken, benötigen wir eure Hilfe: Bis Ende März wollen wir weitere 600.000 Euro an Direktkrediten einwerben – ein ambitioniertes Ziel, das nur mit eurer Unterstützung möglich wird!

Endspurt in der Eigenleistung

Zehn Jahre ist die Idee eines selbstverwalteten Wohnheims nun alt: Eine WG in der Altstadt Heidelbergs erträumte sich damals einen Ort für bezahlbares Wohnen, eine Bildungsstätte, einen Freiraum. Auf dem Weg dahin erfordern diese großen Visionen vor allem umfangreiches Engagement, Verantwortung und Arbeit.

So auch in den vergangenen Wochen: Für viele einsatzbereite Projektgruppenmitglieder und zukünftige Einziehende umfasste die typische Woche in der vergangenen Zeit mehrere Tage, die vollgepackt mit Eigenleistung waren. Meist an den Wochenende fanden sich zwanzig bis dreißig Engagierte auf der Baustelle ein. Hier bauten die Handwerksbegeisterten die letzten Schiebetüren auf, installierten Küchen und verkleideten Trockenbauwände mit Holz. Immer begleitet von einem leckeren Mittagessen und guter Stimmung gelang es, die restlichen Arbeiten der Eigenleistung für unseren Neubau so weit abzuschließen, dass vor allem die Wohnungen vor der Abnahme bezugsfertig waren.

Einzug in Etappen

Nachdem die entsprechenden Gutachter*innen unser Gebäude geprüft hatten und schließlich alle fehlenden Abschlussberichte bei den zuständigen Behörden eingegangen waren, hielten wir endlich unsere Abnahme in den Händen. Dem Einzug stand nichts mehr im Wege. Doch wie kann ein Einzug mit 176 Menschen möglichst reibungslos vonstattengehen? Um dabei nicht im kompletten Chaos zu versinken, hatte sich hierfür schon frühestmöglich ein Planungsteam gefunden, das sich mit der Koordination beschäftigte.

Dann war es so weit: Ausgestattet mit Akkuschrauber, vollem Gepäck und natürlich einer großen Portion Vorfreude betraten die künftigen Mitbewohner*innen ihr neues Zuhause. Hier zeigten die Menschen des Planungsteams – wahre Multitalente – den Einziehenden unter anderem, wie sie ihre selbst gefrästen Möbel zusammenbauen müssen und welche Möbelspenden für ihre Wohnung vorgesehen sind. Unsere fleißigen Mitglieder der AG Mietverwaltung übergaben im Nachhinein die Schlüssel und schrieben jeweils das Übergabeprotokoll.

Besprechung der Koordinierenden und der AG Mietverwaltung am Informationsstand

Besprechung der Koordinierenden und der AG Mietverwaltung am Informationsstand ©Uli Hillenbrand


Der Einzug ist jetzt vollbracht. Alle Zimmer sind gefüllt und wer von außen in die Fenster blickt, erkennt ein buntes Treiben: In einer WG wird noch eine Wand gestrichen, in der anderen montieren die frisch gebackenen Mitbewohner*innen geübt ihre übrigen Fußbodenleisten. Anderswo sieht man schon ein eingeräumtes Zimmer, Pflanzen stehen am Fenster. Hier und dort wird gekocht.

Ankommen, Kennenlernen, Weiterdenken

Während die Bewohner*innen noch die Restarbeiten ihrer WGs abschließen, stand an diesem Wochenende auch schon eine große Einzugsveranstaltung vor der Tür. Dabei wurde der Umgang mit dem Haus nahegelegt: Fragen zu der Photovoltaikanlage, dem richtigen Lüften des Passivhauses und der Nutzung des Aufzugs fanden hier ihre Antworten.

Außerdem stellten sich die einzelnen Gremien, Arbeitsgruppen und Initiativen des Projekts vor, in die sich die tatkräftigen Mitbewohner*innen in Zukunft einbringen sollen – ein selbstverwaltetes Wohnheim verwaltete sich nämlich nicht von selbst.

Zudem werden die Bewohnenden in einigen Wochen bei der ersten Mitgliederversammlung mit dem zentralen Entscheidungsorgan der Selbstverwaltung in Berührung kommen.

Ein Lichtermeer – der bewohnte Neubau bei Nacht

Ein Lichtermeer – der bewohnte Neubau bei Nacht © Uli Hillenbrand


Eine Handvoll Arbeiten sind auch noch nicht abgeschlossen und bieten noch Spielraum für Kreativität und Engagement – so zum Beispiel der Außenraum, der auch eine große Gestaltungsfläche für die Initiative Garten bieten wird, die sich noch in ihrer Gründung befindet. Die kommenden Wochen und Monate halten somit weitere spannende Geschichten bereit, von denen wir hier gerne wieder berichten.

Weitere 600.000 Euro Direktkredite – Eure Hilfe zählt

Eure Unterstützung und euer Vertrauen in uns und unsere Vision hat schon jetzt Berge versetzt. Mehr als vier Millionen Euro an Direktkrediten haben wir mit eurer Hilfe gesammelt. Dieser finanzielle Rückenwind lässt uns unseren Traum verwirklichen, Gemeinschaft zu schaffen und Gesellschaft zum Besseren zu verändern.

Auch nach dem Einzug bedarf es weiterer Unterstützung: Häufige Bauzeitverzögerungen, Mehrkosten im Neubau, steigende Preise – leider bleiben auch wir davon nicht verschont. Das schlägt sich in unserer Finanzierung nieder: Um in der kommenden Zeit all unsere Kosten zu decken und die Mieten im Altbau so gering wie möglich zu halten, benötigen wir bis Ende März weitere 600.000 Euro!

Auftritte in den Medien

In der Kontext:Wochenzeitung gab Sabine Hebbelmann Ende letzten Jahres einen umfangreichen und lebendigen Einblick in die Wurzeln, Entstehung und Umsetzung unseres Mammutprojekts. Dabei begleitet sie Franziska Meier, Mitbegründerin und aktives Projektgruppenmitglied des CA. Lest deshalb unbedingt „Öko, demokratisch und unabhängig“.

Ein kurzer Blick gen Altbau: Anlässlich des Sanierungsbeginns hat die Rhein-Neckar-Zeitung Mitte Januar in ihrem Artikel „Für das neue Collegium Academicum wird jetzt der Altbau saniert“ über unser Bestandsgebäude berichtet. Hier wird Raum für ein Orientierungsjahr, sozialen Wohnungsbau und weitere WGs geschaffen.

Kommen wir nun zu unseren neusten Auftritten – der Einzug weckte nämlich großes mediales Interesse und hinterließ eine bunte Mischung an Fernseh– und Zeitungsbeiträgen: Im Mannheimer Morgen könnt ihr im Artikel von Michaela Rossner über unseren Einzug lesen.

Außerdem begleitete uns SWR Aktuell beim Einzug. Das Video findet ihr hier (ab 15:17 min). Unser Beitrag beginnt ab Minute 15:17. Darüber hinaus wurde auch in den tagesthemen (hier auf YouTube oder in der Mediathek ab 27:48 min) und der ZDF Drehscheibe über uns berichtet. Hier könnt ihr die Filmbeiträge direkt ansehen:

SWR ARD ZDF

Freut euch auf viele weitere Beiträge und haltet die Augen offen!

Abschließend noch etwas Werbung in eigener Sache: Auf unserer Instagram-Seite erklärt unser Social-Media-Team kurz und knapp und sympathisch, was es mit Direktkrediten auf sich hat. Den Beitrag findet ihr hier - teilt ihn gerne mit Freund*innen, Verwandten und Bekannten!

Termine

Wir laden herzlich zu unserer nächsten öffentlichen Führung am 26. März um 14 Uhr ein. Treffpunkt ist vor dem Pförtnerhäuschen auf unserer Fläche auf Höhe der Straßenbahnhaltestelle Ortenauer Straße in Heidelberg-Rohrbach. Wir bitten um das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes. Anmeldung per Mail über exkursion@collegiumacademicum.de.

Außerdem: Der Einzug in unser Wohnheim muss natürlich gefeiert werden. In den kommenden Updates erfahrt ihr mehr über unsere Eröffnungsfeier!


Das Orientierungsjahr entfaltet sich

2022-12-30

In der Zeit „zwischen den Jahren“ ist auch für uns der Moment gekommen, um innezuhalten und das vergangene Jahre Revue passieren zu lassen. Für ein Projekt wie das CA, mit einer Vielzahl unterschiedlicher Aspekte und Teilprojekte, ist es dabei gar nicht so leicht, den Überblick zu behalten. In den Medien und auch in unserem Newsletter stehen dabei aktuell vor allem der Baufortschritt unseres Neubaus und die vorbereitenden Arbeiten an unserem großen Altbau im Fokus.

Daher möchten wir diese Gelegenheit nutzen, um mit Ihnen gemeinsam auf die Fortschritte bei der Konzeption unseres Orientierungsjahres zurückzuschauen! Dank einer Großspende haben wir seit Mitte 2021 die zeitlichen und finanziellen Ressourcen, um dafür ein umfassendes pädagogisches und organisatorisches Konzept zu entwickeln.

Ein neuer Name für das Orientierungsjahr

Eine besondere Herausforderung war dabei die Entwicklung eines neuen Namens und Logos für das Orientierungsjahr. Nach vielen Monaten voller kreativer Workshops und langen Diskussionen in der Projektgruppe freuen wir uns nun Ihnen das Ergebnis zu zeigen:

Die erste Broschüre zum falt*r – dem Orientierungsjahr im CA

Die erste Broschüre zum falt*r – dem Orientierungsjahr im CA (© Johannes Roßnagel)


Mit dieser ersten Broschüre, die pünktlich zu Weihnachten aus dem Druck kam, möchten wir in den nächsten Monaten insbesondere Spender*innen ansprechen, die den falt*r durch ihre Spenden möglich machen. Neben einem Grußwort von Rafik Schami, der selbst im alten CA in der Seminarstraße lebte, erläutern wir in der Broschüre das pädagogische Konzept, die Komponenten des Programms, den Jahresablauf und natürlich den finanziellen Bedarf.

Wir brauchen Ihre Unterstützung

Für jeden Durchgang des falt*r werden etwa 100.000 Euro Spenden benötigt. Diese decken, gemeinsam mit Zuwendungen von Stiftungen, staatlichen Fördermitteln und einem kleinen Teilnahmebeitrag, alle Kosten für das pädagogische Programm, insbesondere die angemessene Bezahlung des mehrköpfigen pädagogischen und administrativen Teams, die die jungen Menschen begleiten und ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Unser Ziel ist es, bis Ende März 100.000 Euro für den ersten Jahrgang zu sammeln, der bereits im Oktober 2023 starten wird.

Wenn auch Sie die Realisierung des falt*r unterstützen wollen, dann freuen wir uns über Ihre Spende! Wenn Sie Interesse an der Broschüre für Spendeninteressierte haben, dann schreiben Sie uns gerne ein E-Mail an faltr@collegiumacademicum.de mit ihrer Postadresse und der gewünschten Anzahl an Broschüren.

Gerne können Sie Ihre Spende auch direkt überweisen:

Kontoinhaber: Förderverein Collegium Academicum Heidelberg e.V.
IBAN: DE92 4306 0967 6036 6733 00
Bank: GLS Gemeinschaftsbank eG
Verwendungszweck: Spende faltr, Ihr Name, Ihre Email / Ihre Anschrift

Finanzierung bis Ende September 2023 erfolgreich eingeworben

Einen großen Erfolg konnten wir Ende November feiern: Die Finanzierung der Vorbereitungsphase des falt*r, von Januar bis September 2023, ist durch eine erneute Großspende gesichert. Wir sind sehr dankbar für diese Unterstützung, die es uns ermöglicht den ersten Jahrgang gut vorzubereiten und das Konzept von der Theorie in die Praxis zu bringen.

Kooperationen für ein vielfältiges Angebot

Neben der Ansprache von Spender*innen, dem Erstellen des Finanzplans, sowie der Vernetzung mit anderen Anbietern von Orientierungszeiten (wie im vorherigen Post berichtet) haben wir in den letzten Monaten Kooperationspartner*innen gesucht – und gefunden. Ein inhaltlicher Schwerpunkt im falt*r ist die sozial-ökologische Transformation. Wir freuen uns sehr, dass das Institut für Energie- und Umweltwissenschaften (ifeu) in Heidelberg uns hierbei mit Seminaren unterstützen wird. Mit dem ifeu verbindet uns eine langjährige Partnerschaft, die im Orientierungsjahr weiter vertieft wird.

Die Themen politische Teilhabe und Demokratie lernen sind uns ebenfalls eine Herzensangelegenheit. Im Zusammenleben werden die Teilnehmenden ganz praktische Erfahrungen damit sammeln. Außerdem wird die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg einen festen Programmbestandteil als Kooperationspartnerin erhalten, die anhand von Planspielen und Workshops das Thema Demokratie greifbar machen wird.

Ein Orientierungsjahr ohne Kooperation mit der Universität Heidelberg können wir uns nicht vorstellen, daher haben wir uns seit Anfang des Jahres mit vielen Vetreter*innen unterschiedlicher Abteilungen getroffen und gemeinsam überlegt, wie eine gute Zusammenarbeit aussehen kann. Kurz vor Weihnachten wurden wir dafür zu einem Gespräch in der Universitätsverwaltung – im Carolinum in der Seminarstr. 2 – eingeladen, ein Gebäude, welches für alle CAler*innen eine ganz besondere Bedeutung hat.
Auf dem Weg in das Carolinum

Auf dem Weg in das Carolinum (© CA)

Wir hoffen, dass Sie ebenso begeistert von der Vorstellung sind, dass 50 junge Menschen ein Jahr gemeinsam leben und lernen und danach Verantwortung für sich selbst und die Gesellschaft übernehmen, wie wir.

Herzliche Grüße und einen guten Rutsch in das neue Jahr wünscht die Projektgruppe des CA!

P.S.: Die nächsten Führung über das Gelände des CA findet am 15.01. um 14 Uhr statt. Wir bitten um eine kurze Anmeldung per Mail an exkursion@collegiumacademicum.de und freuen uns auf Ihren Besuch!

Vernetzen und Endspurt im Neubau

2022-12-19

Schon ist der vierte Advent da: Während sich alle auf die Weihnachtsfeiertage und den Jahreswechsel freuen, steigt bei uns vor allem die Vorfreude auf den baldigen Einzug und bringt spürbar Schwung ins Projekt: Wöchentlich finden Arbeitseinsätze statt, bei denen wir in Eigenleistung auf der Baustelle mit anpacken, im Rahmen unseres Bildungskonzepts vernetzen wir uns mit anderen Anbietern von Orientierungszeiten und auch in Sachen Finanzierung hat sich einiges getan.

  • CA vernetzt: Treffen mit anderen Anbietern von Orientierungszeiten
  • Arbeiten im Neubau laufen auf Hochtouren
  • Finanzierung: Über 400.000 € an Direktkrediten seit Spätsommer eingeworben – kurzfristig noch 300.000 € für den Neubau benötigt
  • Auftritte in den Medien

CA vernetzt: Treffen mit anderen Anbietern von Orientierungszeiten

Nicht nur nachhaltiges Wohnen steht bei uns im Fokus, denn neben einem Ort zum Wohnen wollen wir auch ein Ort des Austauschs und der persönlichen Weiterentwicklung sein. Um dieses Ziel zu erreichen, soll in dem ebenfalls zum Projekt gehörenden Altbau Wohn- und Lebensräume für etwa 50 junge Menschen geschaffen werden, die nach der Schule dort ein Jahr zusammenleben und durch die Erfahrungen der Selbstverwaltung sowie verschiedene Vorträge, Workshops und andere Bildungsangebote die Möglichkeit erhalten sollen, herauszufinden, wie sie ihr weiteres Leben gestalten wollen. Mitte Oktober haben wir deshalb andere Anbieter mehrmonatiger Orientierungszeiten für junge Menschen zu uns eingeladen und gemeinsam Ideen und Konzepte ausgetauscht. Auf dem Programm standen verschiedene Workshops und der Austausch zu Themen wie dem Fundraising für Bildungs-NGOs oder der Frage nach dem Format und den Inhalten eines Orientierungsjahrs. Außerdem wurde die Frage diskutiert, wie man die richtige Zielgruppe und geeignetes Personal für ein solches Bildungsangebot findet. Wichtig war auch der Austausch über gegenseitige Vernetzungs- und Unterstützungsmöglichkeiten.

Das CA und andere Anbieter von Orientierungszeiten vernetzen sich

Das CA und andere Anbieter von Orientierungszeiten vernetzen sich(© CA)

Arbeiten im Neubau laufen auf Hochtouren

Der Neubau ohne Gerüst

Der Neubau ohne Gerüst(© CA)

Besonders im Neubau hat sich in den letzten Monaten einiges getan: An nahezu jedem Wochenende fanden Eigenleistungseinsätze statt, die uns ein großes Stück vorangebracht haben. Durch das Verkleiden der Wände zwischen den Wohnungen mit Gipskarton und das damit verbundene Errichten der Brandschottungen konnten die baulichen Brandschutzmaßnahmen im Innenbereich abgeschlossen werden. Auch an der Holzfassade wurden Brandschutznachrüstungen im Bereich der Fallrohre vorgenommen und das Gerüst wurde abgebaut, sodass der Baufortschritt nun auch von außen zu sehen ist.

In den Wohnungen wurden außerdem alle Nachbesserungen beendet, die Wände wurden gestrichen und die Böden erhielten ihren Belag, sodass die Zimmer schon jetzt sehr wohnlich aussehen. Weil diese Vorleistungen vollbracht sind, laufen jetzt die Eigenleistungen zum Küchenaufbau und zum Aufbau der Schiebewände auf Hochtouren. Parallel dazu wird im gesamten Neubau die Gebäudetechnik für die Inbetriebnahmen vorbereitet. Auch der Aufzug ist aufgebaut und erwartet in Kürze seine Abnahme durch die Sachverständigen. Die Laubengänge und Treppenhäuser sind fertig; nur noch in Teilbereichen müssen kleinere Ausbesserungen vorgenommen und Beschichtungen aufgebracht werden. Derzeit konzentrieren sich die Arbeiten besonders auf den Außenraum, wo Pflasterarbeiten im Bereich des Laubengangs vorgenommen und die Übergänge vom Wohnheim zu den öffentlichen Flächen hergestellt werden. Da der Kran im Innenhof des Neubaus abgebaut und die durch ihn entstandene Grube aufgefüllt und mit Randsteinen gesäumt wurde, lässt sich auch hier das zukünftige Aussehen erahnen. In den nächsten Wochen folgen die letzten Nachrüstungen an den Brandschürzen, die Fertigstellung vieler weiterer Details und die parallele Erstellung aller Dokumentationen für die Abnahmen. Das heißt, das Ende der Bauarbeiten ist absehbar und wir hoffen auf gutes Wetter und einen reibungslosen Ablauf auf der Baustelle für unseren Endspurt.

Finanzierung: Über 400.000 € an Direktkrediten seit Spätsommer eingeworben – kurzfristig noch 300.000 € für den Neubau benötigt

Auch bei der Finanzierung unseres Projekts geht es voran. Dank Ihrer Hilfe konnten wir seit dem Spätsommer dieses Jahres bereits 400.000 € der verbleibenden 700.000 €, die für die Nachfinanzierung des Neubaus benötigt werden, einwerben, womit wir in der Finanzierung unseres Projekts einen großen Schritt weiter gekommen sind. Anfang November haben wir damit die Marke von insgesamt 4.000.000 € an eingeworbenen Direktkrediten überschritten. Dafür möchten wir all unseren Unterstützer*innen herzlich danken!

Gleichzeitig suchen wir weitere Direktkreditgeber*innen, die unser Projekt mit einer nachhaltigen Geldanlage unterstützen wollen. Bis Anfang 2023 benötigen wir zur Nachfinanzierung des Neubaus kurzfristig noch Direktkredite in Höhe von 300.000 €. Im neuen Jahr werden für den Altbau zudem noch die restlichen Direktkredite zur Baufinanzierung benötigt. Alle Direktkredite ermöglichen günstiges, ökologisches und nachhaltiges Wohnen sowie ein umfangreiches Bildungsprogramm für junge Menschen. Falls Sie oder Menschen aus Ihrem Bekanntenkreis Interesse daran haben, einen Direktkredit zu geben, erhalten Sie weitere Informationen auf unserer Website oder durch eine E-Mail an direktkredit@collegiumacademicum.de

Auftritte in den Medien

Diese Woche setzte sich Sabine Hebbelmann in Ihrem Artikel „Weniger Quadratmeter für mehr Gemeinschaft“ für die Rhein-Neckar Zeitung damit auseinander, wie Gemeinschaft, Nachhaltigkeit, und Suffizienz bei uns im CA gelebt werden.

“Zeigen, dass aus jeder kleinen Idee ein positiver Impact für die Welt entstehen kann“, das ist laut eigener Aussage Ziel des GoodNews-Magazins (GNM), das sich ausschließlich „Geschichten, die bestärken, motivieren [und] inspirieren” widmet. Eine solche Geschichte** steckt für Paul Esser auch hinter dem CA. Im vergangenen Sommer besuchte uns der stellvertretende Chefredakteur des GNM und berichtet in seiner spannenden Reportage “Ungewohnt nachhaltig” von einem Tag im CA.

Außerdem berichtete Roland Kohls bereits im Oktober für das Magazin „meier taste of culture“ über das CA. In seinem Artikel „Selber machen“ stellt er unser Projekt mit all seinen Besonderheiten vor.


Stellungnahme zum Brand in unserer Werkstatt am 08.12.2022

2022-12-14

Letzte Woche, am 8. Dezember 2022, hat es in unserem Holzneubau gebrannt. Gegen 22 Uhr wurden zwei Mitglieder durch die starke Rauchentwicklung auf das Feuer in der neu eingerichteten Werkstatt aufmerksam und verständigten sofort die Feuerwehr. Diese war innerhalb weniger Minuten vor Ort, um den Brand zu löschen. Die Brandursache ist aktuell unklar und wird noch ermittelt.

Die Werkstatt befindet sich im Erdgeschoss des Gebäudes und verfügt über einen besonders guten Brandschutz. Deshalb beschränkt sich der Schaden nur auf diesen einen Raum.

Glücklicherweise kamen keine Personen zu Schaden. Die Höhe des Sachschadens ist aktuell noch nicht einschätzbar. Da der Brand schnell erkannt wurde und die Feuerwehr schnell zur Stelle war, hat sich der Brand nur in einem Teil der Werkstatt gewütet. Dort wurden Werkzeuge, Maschinen und Material stark in Mitleidenschaft gezogen. Schäden durch Ruß und Hitzeentwicklung an der im Raum verbauten Gebäudetechnik sowie den Innenverkleidungen werden noch ermittelt.

Da keine Wohneinheiten betroffen sind, hat der Brand - soweit wir es heute beurteilen können und hoffen - keine direkten Auswirkungen auf den bald bevorstehenden Einzug.

Die Werkstatt war ein wichtiger Dreh- und Angelpunkt für die laufenden Arbeitseinsätze zum Einbau der Schiebewände, der Küchen sowie der Möbel. Wir werden nun versuchen unsere Logistik für diese Arbeiten umzuorganisieren, um diese schnellstmöglich wieder aufzunehmen. In der Werkstatt selbst müssen voraussichtlich Reparaturen erfolgen.

Auch wenn der Brand ein Rückschlag für unser Projekt ist, sind wir vor allem froh und dankbar, dass niemand verletzt wurde und Schlimmeres durch schnelles Handeln verhindert werden konnte.

Der Feuer Voigl

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Der Fertig Voigl

Leider haben wir momentan keine Plätze mehr frei. Ihr erfahrt hier, wenn wieder Bewerbungen möglich sind. Lasst gerne eure Mailadresse da, dann informieren wir euch direkt, sobald wieder Zimmer frei sind.

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