Zurzeit steht unser Zimmermodell vor dem Alten Hallenbad in der Poststraße 36 / 5, 69115 Heidelberg.
Aktuelle Veranstaltungen am Modell werden unter Aktuelles aufgeführt.
Seit 2013 arbeiten wir als 20-köpfige ehrenamtliche Projektgruppe daran, ein selbstverwaltetes Wohnheim zu schaffen, das 220 jungen Menschen Raum zum Leben ermöglichen soll. Aufbauend auf dem Grundgedanken des bis in die 1970er Jahre in Heidelberg existierenden Wohnheims Collegium Academicum wollen wir einen Ort schaffen, der günstiges und selbstbestimmtes Leben für Studierende und Auszubildende in Heidelberg ermöglicht, Demokratie erlebbar macht und dabei den kulturellen und sozialen Austausch in einem Bildungskontext fördert. Die ersten Bewohner*innen sollen Ende 2019 in das auf der Konversionsfläche „US-Hospital“ in Heidelberg-Rohrbach entstehende Wohnheim einziehen. Wie Sie das Projekt unterstützen können, erfahren Sie hier.
Innovativer Holzbau und kreative Umnutzung: Auf ehemals militärisch genutzten Flächen entsteht das neue Collegium Academicum – bezahlbarer Wohnraum für über 200 junge Menschen und Räume für kreative Ideen und lebhaften Austausch. Mehr...
Interdisziplinäres Studienprogramm, Orintierungsjahr und Projektorientiertes Lernen – das ganzheitliche und interdisziplinäre Bildungskonzept des CA bietet Orientierung, regt zur kritischen Auseinandersetzung an und schafft Raum für Initiativen. Mehr...
Nachhaltig gedacht – von Anfang an! Ein bewusster Umgang mit Ressourcen steht nicht nur in Hinblick auf den künftigen Betrieb sondern bereits in der Baukonstruktion im Vordergrund. Im Zusammenleben ist Suffizienz das Schlüsselwort zu unserem Nachhaltigkeitskonzept: sich auf die wesentlichen Dinge und Gegenstände konzentrieren sowie einen verantwortungsvollen Umgang mit der Umwelt finden. Mehr...
Selbstentfaltung durch Selbstbestimmung! Unabhängig, gemeinschaftlich und offen – das ist das CA durch konsensorientierte und transparente Strukturen in einer demokratisch organisierten Selbstverwaltung. Mehr...

Was unsere Unterstützer*innen sagen

Ich habe während meiner ersten Jahre in Heidelberg die Wohnung mehrmals wechseln müssen. Die Fremde nahm ich mit in meinem Koffer. Erst als ich im CA aufgenommen wurde, verschwand sie inmitten freundschaftlicher, engagierter Menschen. Es war für mich kein Studentenhaus, sondern eine Gemeinde aus der Zukunft. Es gibt 1001 Gründe, der CA-Idee im 21. Jahrhundert ein neues Zuhause in Rohrbach zu geben. Rafik Schami, Schriftsteller, ehem. CA Bewohner, Brüder-Grimm-Professor
Die Initiative für ein neues Collegium Academicum überzeugt mich: Sie ist gleichzeitig traditionsbewusst und der Zukunft zugewandt. Eine Universitätsstadt wie Heidelberg benötigt solche Freiräume für eigenständiges Lernen und kritisches Denken. Ich freue mich auf einen neuen Ort, an dem neue Ideen entwickelt, auf die Probe gestellt und gelebt werden. Theresia Bauer (GRÜNE), MdL für Heidelberg und Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg
Von 1975 bis 1978 wohnte ich im „alten“ Collegium Academicum. Zuletzt gehörte ich dem „Verteidigungsrat“ an, der doch die Räumung des CA nicht verhindern konnte. Wenn heute ein neues CA entsteht, bin ich dabei. Vestigia animant. Reinhard Bütikofer (GRÜNE), Mitglied des Europäischen Parlaments und Vorsitzender Europäische Grüne Partei
Der Neubau nutzt den nachwachsenden Rohstoff Holz und ist damit energieeffizient. Die mobilen Wandelemente ermöglichen ein suffizientes und flexibles Zusammenleben. Wenn sich der Raum den Bedürfnissen der Bewohnerinnen und Bewohner anpasst, und diese sich den Bedürfnissen der Umwelt anpassen, dann ist das gelebte Nachhaltigkeit, die die Bewohnerinnen und Bewohner der Stadt Heidelberg beleben und inspirieren wird. Dr. Sanam Vardag, Geschäftsführerin des Heidelberg Center for the Environment
Bildung, Vielfalt und Toleranz verbinde ich mit dem Collegium Academicum. Das begeistert und motiviert mich, Projekte wie ein selbstverwaltetes Wohnheim für Heidelberg, das 220 jungen Menschen bezahlbaren und zugänglichen Raum zum Leben ermöglichen soll, zu unterstützen. Vor allem das barrierearme Konzept und die Hilfsbereitschaft, wie auch die Offenheit der engagierten Menschen des CA, sind positive Schritte auf dem Weg in eine inklusive und nachhaltige Kommune. Jochen Wier: 1. stellvertretender Vorsitzender des Beirats vonMenschen mit Behinderungen, beratendes nicht gemeinderätliches Mitglied im Ausschuss für Soziales und Chancengleichheit, Vertreter im Ausschuss für Bildung und Kultur.
Ich finde die Ideen des CA großartig und unterstütze das Projekt. Die räumliche Nähe von Gewerbe und Wohnen gehört zu einer modernen Stadtentwicklung und ich bin überzeugt, dass das CA ein guter Motor für die Belebung und Entwicklung des neuen Quartiers sein kann. Dr. Franziska Brantner (GRÜNE), MdB für Heidelberg, Vorsitzende des Unterausschuss für Zivile Krisenprävention
Wenn Studierende zu aktiven Akteuren der Universitäts- und Stadt-Gestaltung werden, dann ist das „Transformative Wissenschaft“ in ihrem besten Sinne. Dem Projekt „Collegium Academicum“ ist daher aller Erfolg zu wünschen. Prof. Dr. Uwe Schneidewind, Präsident und wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie
In demokratischer Selbstverwaltung Verantwortung übernehmen, Über ein fächerübergreifendes Propädeutikum das richtige Studienfach finden, Durch ein festgelegtes Auswahlverfahren Vielfalt garantieren. Ich unterstütze dieses studentische Projekt von ganzem Herzen, erhoffe baldige Umsetzung und bin vom Erfolg dieser Idee überzeugt. Prof. Dr. Jochen Tröger, ehem. Prorektor Forschung und Medizinische Institutionen, Seniorprofessor Uni Heidelberg
Das Projekt der Studentinnen und Studenten, in einem selbstverwalteten Collegium Academicum zu leben, in einem Propädeutikum auf das Studium vorzubereiten, für die BewohnerInnen Tutorienprogramme, interdisziplinäre Workshops und Seminare anzubieten, sich und ihre Bildung, an einem gemeinsamen Ort weiterzuentwickeln, sollte unbedingt unterstützt werden. Die geplanten öffentlichen Veranstaltungen würden das kulturelle Leben in Heidelberg insgesamt bereichern. Prof. Dr. Ulrich Kronauer, Honorarprofessor KIT, Heidelberger Akademie der Wissenschaften
Mich begeistert, mit welcher hohen Motivation, großen Zielstrebigkeit und unbeirrten Beharrlichkeit, aber auch permanenten Kompromissbereitschaft die Mitlieder des Collegium Academicum ihr Anliegen der Gründung eines selbstverwalteten Studentenwohnheims verfolgen und trotz mancher Herausforderungen und Schwierigkeiten nie die Kernidee eines fächerübergreifenden Wohn- und Bildungskonzeptes aus den Augen verlieren. Dr. Dietlind Wünsche, Wissenschaftlerbetreuung im Dezernat für int. Beziehungen, Konfuzius Institut
Die Initiative “Neues Collegium Academicum” ist nicht nur eine gute Idee für ein selbstverwaltetes Studierendenwohnheim in Heidelberg, sie will auch als Bildungsinstitution eine Brücke zwischen Schule und Studium sein. Außerdem erinnert die Initiative mit ihrem Namen an eine Zeit – die 70er – und einen Ort – die Seminarstr. 2 – die für viele als die größten Demokratisierungsfortschritte in der Universität gelten. Lothar Binding (SPD), MdB Heidelberg, Finanzpolitischer Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion
Ich unterstütze die Idee eines neuen „Collegium Academicum“ in Rohrbach. Dieses Haus ist mit der Geschichte unserer Stadt eng verbunden: Gegründet mit dem Ziel des Demokratieaufbaus nach dem Zweiten Weltkrieg, beherbergt das Gebäude nun das Studierendensekretariat. Junge Menschen wollen nun das „Collegium Academicum“ an neuer Stelle wieder aufbauen. Ein großartiges Projekt, das ich voll und ganz unterstütze! Prof. h. c. Dr. Karl A. Lamers (CDU), MdB Heidelberg
Ich unterstütze die Initiative, weil ich ein selbstverwaltetes Wohnheim für ein sinnvolles Projekt halte: Es schafft nicht nur günstigen Wohnraum in einer immer teurer werdenden Stadt, sondern bringt vor allem junge Menschen aus verschiedenen sozialen und kulturellen Kontexten zusammen. Das wird eine Übung in Demokratie, birgt aber auch die Chance, selbstbestimmt zu wohnen und zu leben. Prof. Dr. Joachim Funke, Psychologisches Institut der Universität Heidelberg